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    Veröffentlichung der IFA zu den  Olympischen Segel Wettbewerben  2008

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    Auswahl des Finn als Material für die Olympischen Segel-Wettbewerbe 2008 –Einhand Jolle Männer

    Die Internationale Finn-Klassenvereinigung möchte das Finn-Dinghy als Wettbewerbsboot für die Olympischen Segel Regatten im Jahre 2008, Einhand-Jollen Dinghy, vorschlagen
     

    Kriterien:

      

    • Universell erhältliche Ausrüstung( Boot):
    • Aktive Finn-Bootsbauer : Devoti(Polen), Lemieux (Canada), Pata
    • (Ungarn), Wilke (Schweiz), Mader (Deutschland), Sipos (Ungarn), Marten (Neuseeland ), Vanguard (USA) und sehr bald in Argentinien.
    • An den letzten Weltmeisterschaften waren mindestens 30% der teilnehmenden Boote, gecharterte Boote.


    Weltweit gesegelt:

    Das Finn ist seit 1950 Internationale Klasse und wird weltweit gesegelt. Es gibt zwischen 35 und 40 Länder die eine aktive Klassenvereinigung haben, das Finn wird in insgesamt 50 Ländern und auf 5 Kontinententen gesegelt. Es wurden bisher über 6000 Boote gebaut, von denen 2000 aktive Regattatätigkeit von Mitgliedern der IFA aufweisen.
     

    Passend für durchschnittliche körperlicher Konstitution .


    Wie ist durchschnittliche körperliche Konstitution definiert ? Wenn man die durchschnittliche männliche Bevölkerung im Alter zwischen 19 und 35 Jahren betrachtet, ist das Durchschnittsgewicht (abhängig von der Region ) zwischen 85 und 90 Kg.

    Das Finn passt ideal auf Segler von 90 Kg aufwärts,  dieses Gewicht ist heutzutage durchaus als vernünftiger Durchschnitt  für ausgewachsene Männer zu betrachten.

    Des weiteren erlaubt das Finn , wie keine andere Einhandjolle, eine Optimal-Gewichtsspanne von ca.20 KG , dieses erlaubt es einem Grossteil der Bevölkerung dieses Boot zu segeln. In den Olympischen Spielen und in den letzten grossen Meisterschaften der 1. und 2 Platz ging an Segler mit 20 Kg Gewichtsunterschied.

    Wir glauben, es ist  unabdingbar,  dass Olympisches Segeln für Atlethen mit der grösstmöglichen Spannbreite an Grösse und Gewicht  ermöglicht wird.

    Die Finn-Klasse ist die einzige Jollenklasse die sowohl für durchschnittliche als auch grössere Athleten passend ist.

    Das Finn erlaubt zudem unterschiedlichsten Altergruppen gemeinsam zu segeln, bei den Olympischen Spielen 2000 war der jüngste Finn-Segler 22 und der älteste 39 Jahre alt, das Durchschnittsalter betrug 25 Jahre.

     

     

    Wirtschaftlich


    Nach einer Untersuchung der RYA ( Royal Yacht Assc.) ist das Finn bedingt durch seinen langlebigen Rumpf und Mast, eines der günstigsten Boote für eine Olympiakampagne. ( Tatsächlich sind hier die Kosten zwischen Finn und Laser – Kampagne durchaus vergleichbar)

     

     

    Athletisch


    Das Finn ist das einzig ware athletische Einhandboot für Männer von 90 bis 115 Kg..

    Die Ausreit- und Segeltechnik erfordert ein hohes Mass an Fitness für die Olympischen Wettkämpfe, die extreme Beweglichkleit des Bootes erfordert Agilität genause wie Kraft.

     

     

    Technisch einfach / Out of the Box ( Regalware)


    Die Qualität der hergestellten Finns gemeinsam mit den technischen Informationen die von den Bootsbauern, Segel- und Mast-Herstellern geliefert werden, ( Biegekurven etc.) ermöglicht es heutzutage Seglern weltweit Boote zu Chartern und Medaillien an Weltmeisterschaften zu gewinnen, und den allerbesten Seglern anderer Klassen schnell konkurrenzfähig im Finn-Dinghy zu segeln.

    Was den erfolgreichen Finnsegler von dem nicht erfolgreichen Finnsegler unterscheidet ist Talent und die Anzahl der Trainingseinheiten.

    Eine Besonderheit im Finn ist dessen Anpassungsmöglichkeit.
    Mit dem gleichen Boot können Segler unterschiedlichster Konstitution schnell durch Anpassung der Schwert -und Mastposition (-falls) an Ihr Gweicht und Ihre Grösse einfach und schnell konkurrenzfähig segeln.

    Beim 2003 Finn Gold-Cup gewann Ben Ainsle mit einem Gewicht von 90 Kg  während Rafael Trujillo aus Spanien mit einem identischen Boot

    aber mit einem Gewicht von 110 Kg. Zweiter wurde.

     
       

    Beim 2004 Finn-Gold Cup wurde Dean Barker  12. nach 8 Jahren Finn-„Abstinenz". Er erklärte, das „Finns nun in der Bauart so gleich sind, dass der Unterschied zwischen den Seglern nur noch minimal ist, und dieses mir ermöglicht hat, ein sehr gutes Ergebnis zu segeln, ohne monatelanges Auswählen der Ausrüstung."

    Durch konstante Verbesserung und Verfeinerung der Klassenregeln, ist das Finn, mit seinem einfachen aber High-Tech- Rig ,  technisch hoch innovativ. Die Klassenpolitik hat erfolgreich eine grosse Anzahl von Booten geschaffen, die nach weitverbreiteter Meinung ein nahezu identisches Geschwindigkeitspotential haben, und es der Klasse erlaubt haben eine führende und befruchtende Position in der Entwicklung von Materialien und Herstellungstechniken für den gesamten Segelsport  einzunehmen.

    Wir sind allerdings davon überzeugt, das die Verwendung einer „reinen Regalboot" –Politik gefährlich ist, da sie Weiterentwicklung in der Klasse und im Sport verhindert. Diese Politik führt zudem zu einem Monopol.

     

    Andeimm012_N3903re Kriterien

     

    •   Das Finn ist die Klasse die die meisten Amercas-Cup und Volvo Round the World Skipper liefert, die sich immer noch gerne, wie Dean Barker, wieder innerhalb der Klasse messen.. Viele der ISAF – Sailors of the Year sind oder Waren Finn-Segler ( Mateuz Kusznierewicz,Ben Ainsle, Russel Coutts, Jochen Schümann ...).Das Interesse der Medien an einem Segel-Event wird in erster Linie durch die „Stars" die an einem Ebvent teilnehmen verursacht.
    •   Mit einem durchschnittlich Steuermannsalter von 25 Jahren bei den 2000 er Olympischen Spielen hat das Finn eines der geringsten Durchschnittsalter aller Olympischen Klassen.
    •  Das Finn ist die schnellste Einhandjolle ohne Trapez. Es ist zudem des zuverlässigste „Nachwuchsboot" . Der Segelsport benötigt dieses Boot als Olympische Klasse um Segler für den Profi-Sport heanzuziehen ( Amercas-Cup etc)
    • Das Finn als olympische Klasse sichert die Kontinuität vom Olympischen zum Profissionellen Segelsport. Zudem wird die Kontinuität der Seglerkarrieren vom Laser zum Finn zum Star gewährleistet.
    •  Dank der umsichtigen Arbeit des technischen – Komitees der IFA befindet sich  das Finn-Dinghy an der Front der Segelsport-Technologie  und verbessert sich permanent.
    • Durch massvolle Veränderungen und Weiterentwickllungen hat das Finn zu einem grossen Teil zur Weiterentwicklung im gesamten Segelsport beigetragen. So zeigt zum Beispiel der in der Klasse entwickelte Lamboley-Pendeltest wie Tuning und Konstruktion sich steuern und kontrollieren  lassen ohne dabei enge Einschränkungen an die Hersteller zu geben.
    • Auf jeden Fall, sind wir der Meinung, das das Finn perfekt in die ISAF Kriterien für Olympische Klassen passt genannt in der ISAF-Regulation Nr. 16.1.4(a):
    •  Muss unterschiedlichen Atlethen aus der ganzen  Welt, Mann oder Frau oder unterschiedlichen Gewichts und Grösse ermöglichen teilzunehmen
    •  Muss es dem besten Seglern einer Nation ermöglich an Wettbewerben mit fertig erhältlicher Ausrüstung teilzunehmen
    •  Muss traditionelle und moderne Veranstaltungen kombinieren um konkurrenzfähiges Segeln  wiederzuspiegeln, darzustellen und zu fördern.


    Aus dem englischen Frei übersetzt durch Andreas Bollongino GER 19
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