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Kein Wind aber keinen hats so richtig gestört.
so könnte die Ueberschrift zur diesjährigen Reichenau Regatta heissen. Aber von vorne Am Samstag trafen 37 ( in Worten : siebenunddreissig) Finnsegler zur Herbstregatta Reichenau ein, um Ihre Kräfte zu messen. Mit den knapp 30 470ern die gleichzeitig die Alpen-Challenge aussegelten gab es ein beachtliches Seglerfeld an Land und auf dem See. Die Windvorhersage war nicht besonders, doch gaben die meisten Segler die Hoffnung nicht auf, die Ostwind Thermik könnte sich durchsetzen. So liefen wir dann auch nach dem Polieren und Reinigen der Boote mit Sponsorenmitteln , bei zuversichtlichen Windbedingen aus. Insider zweifelten die Windrichtung aus strikt Nord schon beim Auslaufen als unzuverlässig an, und so geschah es dann, dass die Wettfahrtleitung souverän anschoss aber ebenso souverän bei einem 180 Grad Dreher wieder abschoss. Bei einem 2. Versuch dasselbe. Bei diesen Bedingung war kein faires Wettsegeln möglich, Die Regattaleitung erntete von allen Seglern grosses Lob für Ihre Entscheidungsfreudigkeit --> wenn es doch nur ueberall so wäre, einige von uns hätten weniger graue Haare. Nach dem LC-Systems Steg-Bier, dass sich erstaunlich lange hinzog. dann der Abend-Event. Die fast schon kultige Weinprobe von Pius Wehrle, ausdgeschenkt von charmanten Hilfen, liess nach kurzer Zeit Interklassiale Hemmschwellen sinken und eine saugute Stimmung im Festzelt aufkommen. Die JSR-Nachwuchs Band Blue Neil heizte diese noch so richtig an, Jung und Alt standen auf den Tischen und feuerten die Teens auf der Stage immer weiter an, diese gelangten dadurch zu bisher nicht gekannten Höhen Ihres kurzen Miusikerdaseins und mussten schliesslich gegen 12 Uhr von den Eltern "abgeführt" werden. Zwischenzeitlich war jedoch der Stimmungspegel so gestiegen, dass sich spontan die neue 470Finn Band bildete und den Schneck-Weg Blues ins leben rief. Lc-Systems trug mit einer grosszügigen Weinspende zur Hebung der Stimmung bei, und ich verschenkte Ausserdem wie immer beim LC-Systems Cup die Skipper Jacke vom Shipper-Shop Horn und die Hanteln von Geisser-Innoflex zuzüglich der ueblichen Gimmicks. Die angereisten Freunde aus Paris ueberwindeten jegliche Sprachbarriere im Nu und ich glaube alle hatten eine Mordsgaudi. Leider war am Sonntag auch kein Wind, lediglich einige unentwegte ersegelten sich auf einem 100qm grossen Windfeldchen untereinander zugrunde. Die obligatorischen Gemüsekörbe an der Reichenauer Regatta wurdern somit am Ende ohne Siegerehrung verteilt, einig ganz harte liessen den Tag jedoch erst gegen 22:00 Uhr Abends entgültig vorrübergehen, denn das Sherry-Fässchen wurde ja nicht vergeben und bevor dieser schlecht wird, erklärten sich opferbereite Clubmitglieder und Freunde des Vereins bereit, den Sherry auf keinen Fall "umkommen zu lassen". Super Regatta, mit einer grandiosen Beteiligung aus allen Ecken Europas auch wenn nicht gesegelt wurde. Euer Bollo GER 19
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