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Viele Worte und nur 8 Taten, so könnte die Ueberschrift lauten für den Steckborn Bericht aber so will ich die Ueberschrift nicht nennen, denn es wäre schade, wenn eine so schöne Regatta mit einem negativen bzw. kritischen Anfang beschrieben würde. Deshalb nenne ich die Ueberschrift lieber Yoga-Meister unterliegen nicht den Gesetzen der Schwerkraft "Endlich mal wieder Sonnenschein," hörte ich mehrmals als ich am Samstag im Reichenauer Hafen mein Fischerboot bereitmachte um zur Regatta nach Steckborn aufzubrechen. Das ist mal eine klasse Sache Regatten über den Wasserweg anzureisen - kein Aufbauen, keine Persenninge versorgen, einfach Finn ins Wasser schieben, Tochter Pauline hineinsetzen, anbinden( das Boot) und abrauschen, die 10 Kilometer Luftlinie ( Wasserlinie ) haben wir in 1, 5 Stunden mit 2 ausgiebigen Badestopps sehr bequem hinter uns gebracht. Wie ich ja bereits in der Ankündigung erwähnte, ist das Clubgelände im Gemeindehafen von Steckborn wunderschön und mit allem ausgestattet was das Seglerherz begehrt, vom musikbeschallten Klo bis zum Topausgestatten Seglerladen - Steckborn hats. Die Begrüssung war bodenseelike ueberaus freundlich und man sah schnell, das wir hier einen "besonderen" Schatz im Dickicht der Seglerclubs gefunden haben, Bereits morgens gab es Kaffee und Kuchen von den Clubfrauen liebevoll zubereitet und für Schweizer Verhältnisse sehr preiswert angeboten, 13:30 Uhr ist eine seh humane Zeit zum Auslaufen, das kann man vorher noch gut verzehren. leider füllten die Finnsegler nur eine einzige Bierbank, denn bis halb zwei waren nur 7 Aufrechte angereist, einige Thuner mussten wegen Hochwassers absagen und viele Finnsegler insbesondere aus Reichenau und der Nordschweiz haben sich erst gar nicht angemeldet, gehts doch nur mit punkten für die nationalen Ranglisten ? Na ja scliesslich schlug noch Thomas Gautschi als Nachzügler kurz nach der Steuermannsbesprechung auf dem Clubgelände auf. und so waren wir 8, die sich auf den Untersee oder bzw. hier schon Seerhein wagten. Der wind war nicht üpig und wenn man oben sass dann nur in Lee also genau das richtige Wetter für den Träger des schwarzen Gürtels im Freestyle-Yoga und Finn-Kamasutra - Hans Fatzer - er fuhr dem Feld knappe 5 Minuten davon gewann den ersten Lauf mit Abstand. Dann folgten Matthias Miller, Horst Wühn und der Rest. Beim 2. Versuch half auch Finn-Kamasutra nichts mehr und nach etwas sehr langer Wartezeit kamen endlich die 3 Schuesse. und wir durften uns über das Freibier hermachen. Anschliessend wurde ein vorzuegliches Risotto gereicht, bei dem sich wohl jeder gerne einen zweiten und dritten Nachschlag geholt hat. Die vom Orginasator der Herbsregatta angebotene "UNSINKBAR" wurde leider von uns Finnseglern nicht in Anspruch genommen, aber ich kann mir vorstellen, das wir auch hier in Zukunft Rekorde in der Oeffnungszeit dieser wunderbar eingrichteten Bar aufstellen werden . Am Sonntag dann ähnliche Bedingungen wie am Samstag, leiglich im 2. Lauf konnte man bei einer Bö mal kurz seinen allerwertesten ueber die Luvkannte bugsieren. Hans Fatzer schwebte beim 1. Lauf allen davon, im 2. Lauf musste er Matthias Miller und einigen anderen den Vorrang lassen und dann im etwas gezwungen 3. Lauf wurde er von Beni Krienbuhl, der eine grandiose Leetour einlegte und Matthias bezwungen. Aber die paltzierung sagt ja nicht alles über die Bootsgeschwindigkeit aus, auch wenn er zweiter oder dritter wurde war, war sein aAnführer immer froh sich ins Ziel retten zu können, den Hans schwebte förmlich wie ein YOGI übers Wasser. Zusammenfassend kann man sagen, dass es Schade war, dass der sonst so zuverlaessige Wind im Seerhein uns im Stich liess ( aber dieses Jahr ist eh alles anders - überall ). Die Veranstalter hätten sich bessere Verhältnisse auf dem Wasser mehr als verdient - hier können wir Finnsegler sicherlich eine tolle Regatta aufbauen. Aber eines ist klar "Wenn keiner kommt, ist auch keiner da" also wo wart Ihr Schweizer und Suedwestdeutschen Finnisti - das nächste Mal möchte ich hier 20 Finns sehen sonst setzt es was -( Super wenn es eine Schweizer PM werden würde) bei entsprechender Beteiligung könnten wir auch deutsche Ranglistenpunkte vergeben. Und nächstes Jahr ist es eine Woche vor der Reichenau also noch besser und näher gelegen um das Boot einfach bei uns abzustellen oder stehen lassen und komfortabel ohne Trailer fahren.
Bis dann
Bollo GER 19 Endresultat 1. Hans Fatzer 2. Matthias Miller 3. Beni Krienbuhl 4. Horst Wühn 5. Thomas Gautschi 6. Andreas Bollongino 7. Hans Lattner 8. Harry Geisser
Dieses war eine Regatta des Internationalen Bodenseepokals der Finn-Dinghy
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