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Ile Des Embiez , Französische Meisterschaft 2006

Sa. Anreise

"OK jetzt reicht es aber wirklich, jetzt bin ich schon zum 6. mal diese Strasse am Hafen entlanggefahren und finde immer noch keinen Fähranlegelesembiez1r, und jetzt springt mir auh noch ständig dieser halbnackte Opa mit der Goulouse im Mund vor die Kiste:

Oh der zeigt auf ein Schild ILE DES EMBIEZ ah so sehen Fähranleger in Südfrankreich aus, Ok das wird spannend mit dem Doppetrailer."

Als ich dieses dachte, befand ich mich nach 10 Stunden Autofahrt bzw. Autostehen mit Wohnwagenbewährten Holländern und Belgiern auf den Europäischen Autobahnen kurz vorm Ziel meienr Reise, Eine kleine Insel zwischen Marseille und Hyres des Namens den ich soeben auf dem,,zugegebenermassen nicht allzu kleinen Schild nach x-maligen vorbeifahren entdeckte.

Michelle hiess der Halbnackte und wollte mich unbedingt auf die Insel lotsen er erklärte mir in einigermassen Englisch was ich zu tuen hätte und das Wetter doch schön sei OK.

Das mit dem Englisch war wichtig, denn ich spreche ja kein Französisch, was mir bis hierhin schon manchmal als Mangel aufgefallen war, z.Bsp. beim Melden und Abklären des Schlafplatzes aber man wurschtelt sich ja so durch schliesslich spreche ich Spanisch und Italienisch leidlich, Schwedisch ein wenig English und Deutsch eigentlich recht gut also wo kann es da schon Probleme geben in der "zivilisierten Welt"? - In Frankreich genau dort wo ich jetzt war..

Das Auto wolle ich mitnehmen und darin schlafen - sagte ich und schaute in staunende Augen - Schon verrückt diese Deutschen mit
Ihren Autos  - erst nach Besichtigung des 2 Flammen Kochers und des Weinschrankes voller Merlot waren alle Überzeugt, dass man in diesem Auto schlafen könne.

Jetzt also nur noch auf die Fähre warten, zahlen - nur fürs Auto - das Boot is fuer umme - nicht schlecht also,
Nach Öffnung des Schalters dann wieder die Sprache :

- ich verstand irgendwas mit 9 und legte Ihm mal nen Zehner hin - Kopfschütteln

- Ok vielleicht waren es auch 19 also den zwanziger hingelegt - Kopfschütteln

- OK egal vielleicht ja 29 oder so lege ich mal nen 100er hin und er nimmt sich einfach was er braucht - tatsächlich bekomme ich 10 Euro zurück also 90 Euro für die Fähre ( Schluck) - aber wir sind ja schliesslich nicht mehr in der Ausbildung und Hotel ist eh teurer.

Bei der Ankunft auf der Insel /(halb so gross wie die Reichenau) dann die uebliche südländische Verwirrung über das Wohin mit einem VW-Camper - aber schlieslich ende ich doch noch bei einem gutem ( ok Italienischen) kalten Grauburgunder und einem Wunder der Lebensmittelchemie ( Hilcona - Tortellini mit Knoblauch Sosse ) mit Blick ueber den riesigen   Yachthafen vor meinem Bus und Speise. Dirty Harry (SUI 22) ist mittlerweile auch mit Anhang  angekommen und qwir lauschem gemeinsam den Zirpen der Zikaden und dem Schreien der Kinder. :-)
Bei 28 Grad um 23:00 Uhr ist es hier fast schon so warm wie bei uns grad am Bodensee

 

Sonntag 

 Man ist ja Sportlich und Joggt erstmal um das Inselchen - ganz schön bergig für so' ne kleine Insel aber sehr schön - ueberall kleine Buchten und Strände und klares warmes Wasser.

Die Damen vom Hotel unter dem wir Parken haben uns auch schon entdeckt und uns freundlich etwas umquartiert - näher ans Hotel auf den Parkplatz und Harrys langersehnter Strom kommt auch bald. Die Insel ist quasi Autofrei daher ist es schon ein Privileg mit dem Camper rumzustehen.

Gleich nach dem Frühstück begegne ich dann Charly Hoffmann - den man nun wirklich in den letzten Winkeln der Welt trifft. Leider segelt der immer so gut, dass wenn man Ihn trifft, man meistens nicht erster der Nation wird.

Das Aufbauen zieht sich Hitzebedingt einige Stunden hin, der Gastronom neben dem Club steigert seinen Bierumsatz an diesem morgen gleich mal um 300 % wegen der eingefallenen Barbaren aus Germania und Helvetica. Das kein Wind is stört uns wenig, da ab 16:00 Uhr sowoeso alles ums Fussballspiel geht. und wir gleich von der einen Seite der Kneipe auf die andere umziehen muessen und somit eh viel zuviel Sport machen, in der Vorbereitungsphase dieser Regatta.

Abends dann Fussball - ich alleine, da Charly und Harry ja in Begleitung waren, - an diesem Abend habe ich mein Französisch gleich mal richtig aufgebessert "Merde" und sonstige Vokalbeln kommen jetzt fliessend und nach der allgemeinen trauernden Umarmungsorgie der ganzen Kneipe haben die meisten meiner neuen Freunde perfekt - "Die blöden Italiener" auf Deutsch sagen können - wir waren ja quasi Leidensgenossen.

Fortsetzung folgt

Ergebnis